Sankt Petersburg

St. Petersburg ist das Venedig des Nordens. Die auf 44 Inseln im Mündungsgebiet der Newa erbaute Stadt mit ihren 540 Brücken gilt als die schönste Stadt Rußlands. Anders als Moskau ist Sankt Petersburg nicht über Jahrhunderte gewachsen, sondern wurde im 17. Jahrhundert als Gesamtkunstwerk auf dem Reißbrett entworfen. Peter der Große suchte mit einer neuen Hauptstadt Anschluß an den Westen Ein Hafen an der Ostsee sollte Rußland näher an das fortschrittlichere Westeuropa heranbringen. Tausende Leibeigene bauten die Stadt in wenigen Jahrzehnten.

Petersburg ist die einzige Großstadt der Welt, die von der UNESCO als Geschichts- und Kulturdenkmal in das Verzeichnis des kulturellen Erbes der Welt eingetragen wurde.

Die nördliche Metropole Russlands liegt auf dem 60. Breitengrad, der auch durch Alaska, nur 6 Grad südlich des Polarkreises. Die nördliche Lage schenkt Petersburg die bezaubernde Schönheit der weißen Nächte. Wenn es nachts nicht mehr richtig dunkel wird in der Fünf-Millionen-Metropole, dann lang befinden sich Bewohner und Besucher der Stadt zwei Monate lang in einer Art Ausnahmezustand mit wenig Schlaf und vielen Parties.

Sankt Petersburg und Newa

Peter- und Paul Festung

Die Newa ist der kürzeste und wasserreichste von allen großen Flüssen Europas. Im Stadtareal verzweigt sie sich in zahlreiche Flußarme und bildet mehr als vierzig Inseln. Die Wasserfläche nimmt ein Zehntel der Stadt ein. 

Peter- und Paul Festung

Einer alten Sage zufolge besichtigte der junge russische Zar Peter der Erste einmal eine öde Insel auf der tiefen Newa, nahm einem Soldaten ein Messer ab, schnitt zwei Stück Rasen aus, legte sie in Form eines Kreuzes auf die Erde und sagte:

"Hier soll eine Stadt sein." Das geschah am 16. Mai 1703, an einem Festtag der russisch-orthodoxen Kirche, dem Tag der Heiligen Dreieinigkeit.

Der Ort, an dem die neue Hauptstadt entstehen sollte, wurde nicht durch die sonderbare Natur des russischen Zaren, nicht durch die Launen seines wilden Charakters, sondern durch weitreichende strategische Pläne bestimmt. Damals kämpfte Rußland um den Zugang zur Ostsee, es war der langwierige Nordische Krieg (1700-1721) gegen das benachbarte Schweden im Gange. Deshalb fiel die Wahl Peter des Ersten auf die Newa-Mündung. Darum wurde der Bau der neuen Stadt mit der Errichtung einer Festung eingeleitet, die später den Namen Peter-Pauls-Festung erhielt.

Eremitage oder Winterpalast

Die Stadt an der Newa wurde "auf freiem Feld" nach einem einheitlichen städtebaulichen Plan, in dem die neuesten Errungenschaften der europäischen Architektur verwertet wurden, und unter Mitwirkung der besten Architekten aus aller Herren Länder gebaut.

Kazan-Kathedrale

Denkmal "Peter der Große"

Smolny - Kathedrale

Herbstlicher Park

Griboedow - Kanal

Im Stadtzentrum

Vor der Zeit der großen Brücken über die Newa wurden die Menschen fast 200 Jahre lang durch Fähren transportiert. Die Zugbrücken der Newa wurden erst ab Ende des 19.Jahrhunderts errichtet.

Da auf der Newa reger Schiffsverkehr herrscht, können größere Schiffe das Stadtgebiet nur nachts passieren, wenn die Brücken für 2 - 3 Stunden hochgezogen werden. Vor allem im Juni, in den "Weißen Nächten", schauen Einheimische und Besucher dem Schauspiel zu, wenn sich zwischen 2:00 und 5:00 Uhr nachts die Brücken öffnen. Sankt-Petersburg ist die Stadt mit den meisten Brücken der Welt.

Trotzkij - Most (Dreifaltigkeitsbrücke) über die Newa

Peter der Große - Brücke über die Newa

Schlossbrücke über der Newa

Fernsehturm und Newa

Winterpalast

Peterhof ist die größte unter den Zarenresidenzen, das Versailles Russlands. Die Schloss- und Parkanlage ist eine der schönsten der Welt.

Peterhof - frühere Zarenresidenz

Peterhof - frühere Residenz

                   Zarskoje Selo ist zusammen mit Peterhof die schönste Zarenresidenz Russlands.

Katharinenpalast (Zarskoje Selo)

Nachts am Fontanka - Kanal

Nachts am Fontanka - Kanal

" Jazz Philharmonie"

Winter an der Finnischen See

Uspenia-Kirche auf der Kristofskij-Insel

In der Stadt erfolgt die Versorgung mit frischen Lebensmitteln auf dem Markt. Das sind große Hallen im Stile bei uns fast ausgestorbener "Markthallen" mit einer riesigen Auswahl an frischen Lebensmitteln.

Markthalle


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