Mit dem Wohnmobil durch Südfrankreich

 

1997

 

Die Crew: Markus, Jochen und Memyself

 

 

 

 

Samstag, 9.8.

 

Erste Teilstrecke geschafft!!!

 

Wir fahren abends los mit unserem gemieteten Wohnmobil. Ich darf nicht fahren. Das ist den anderen beiden zu unsicher. Über Bitburg, Luxemburg City, Metz, Dijon, Nancy, Besancon bis nach Rennes sur Loue, einen ziemlich kleinen Kaff.

Da ist der Campingplatz aber ziemlich leer. Deshalb übernachten wir hier. Die französischen „Pänz“ springen mit Anlauf von einer alten Brücke in den Fluss. Das sieht schon sehr gekonnt aus.

 

 

Sonntag, 10.8.

 

Formel Eins auf Französisch

 

Heute geht weiter über Lyon, St. Etienne, nach Le Puy. Hier wollen meine beiden Kumpel unbedingt ein heute stattfindendes Formel Eins Rennen im TV sehen. Nachdem sie ein Bistro gefunden, wo das Rennen übertragen wird, drehe ich eine Runde durch den schönen mittelalterlichen Ort.

 

 

Als ich zurück bin, erzählen beide, dass sie eine erste Konfrontation mit der für sie völlig unverständlichen Sprache der französischen Aboriginies hatten.

Danach geht’s weiter zum Lac de Naussac, wo wir direkt am Seeufer übernachten. Abends wird unser Wohnmobil von einer Herde Schafe umzingelt, die von den Hügeln herunter ziehen.

 

Montag, 11.8.

 

Fast wie im Grand Canyon!!!

 

Heute fahren wir nur noch eine kleine Strecke hinunter in eine der größten Gebirgsschluchten Frankreichs, den Gorges Du Tarn. Sieht von oben schon gigantisch aus.

 

 

Wir übernachten hier zwei Mal auf einem Campingplatz.

 

Dienstag, 12.8.

 

Jugend trainiert für Olympia

 

Wir fahren heute zu zweit auf dem Wildwasser des Tarn-Flusses. Zu zweit? Ja. Einer war entweder ein Weichei oder hat am Abend vorher zu viel gesoffen. Ziemlich fies ist, dass man auf jeden Fall am Start nass wird, weil es mit dem Kanu eine steile Rampe runter geht.

 

 

Ich mache nachmittags eine kurze Radtour in ein Seitental des Canyon. Die anderen beiden leihen sich so eine Art Quad und stürzen um ein Haar in den Abgrund.

Im Schwimmbad des Campingplatzes werden wir von der Chefin disqualifiziert. In Frankreich herrscht offenbar allgemeines Badeshorts-Verbot.

 

Mittwoch, 13.8.

 

Die Brücke der Todesspringer

 

Heute fahren wir zum Pont du Diable in einem anderen Canyon, der etwas kleiner ist. Wieder springen ein paar Todesmutige von der Brücke aus ins Wasser. Dieses Mal sind es aber bestimmt 15 Meter bis unten.

 

 

Wir gehen durch eine sehr schöne Grotte in der Schlucht und Baden nachmittags in einem See direkt unterhalb der Schlucht. An dieser Stelle bleiben wir die Nacht über mit unserem Wohnmobil stehen. Abends können wir hier Weintrauben ernten, die uns gar nicht gehören. Abends machen wir einen Abstecher in Dorfkneipe, wo man uns eine Dorfschlampe andrehen will. „Rien ne va plus“

 

Donnerstag, 14.8.

 

Vom Mittelalter zum Mittelmeer

 

Vor der Weiterfahrt fahren wir noch mal kurz ans obere Ende der Schlucht. Dort liegt eines der ältesten Dörfer Frankreichs. St. Guilhem-le-Desert.

 

 

Es ist wirklich superschön!!!

Mittags fahren wir dann über Pezenas nach Agde ans Mittelmeer. Wir bleiben hier vier Nächte auf dem Campingplatz in La Taramissière.

 

Freitag, 15.8.

 

Relaxen am Meer / Part 1

 

Heute machen wir einen Badetag pur. Meine Kumpel bekommen trotz Sonnenschirm Sonnenbrand. That’s Life!!!

Abends war immer Mückenalarm. Außer bei mir. Mich stechen die Viecher nicht!!!

Heute nacht musste ich ein weibliches Wesen, dass sich in unser Zuhause verlaufen hatte und mich aus denm Tiefschlaf riss, aus dem Wohnmobil hinaus katapultieren.

 

Samstag, 16.8.

 

Jetskifahren – das wär schön!!!

 

Einer von uns wollte unbedingt Jet-Ski fahren, weil er das in Kanada schon mal gemacht hat. Da es das in unserem kleinen Ort nicht gab, machten wir uns zu Fuß auf den Weg in Richtung Cap d’Agde, einem größeren Touristenmekka in der Nähe. Es gab aber unterwegs zwei Probleme: Der Weg war erstens doppelt so weit wie angenommen, und zweitens waren es über 30°C. Aber das Schlimmste kommt noch. Als wir bei dem Jet-Ski-Laden ankommen, meint der Chef: „Also ohne Führerschein geht bei ihm gar nix“. Den hatte glücklicherweise keiner dabei.

 

Da bleiben wir doch lieber bei der allseits beliebten Luftmatratze.

 

 

Zurück zum Campingplatz haben wir aufgrund konditioneller Probleme in ein Taxi investiert.

 

Sonntag, 17.8.

 

Relaxen am Meer / Part 2

 

Heute legen wir wieder einen Badetag ein. Nur Sonne, Strand und Meer.

 

 

Mitten in diese Idylle hinein, entsteigt ein Gummimann den Fluten. In der einen Hand hält er eine Riesen-Harpune. In der anderen Hand einen Mini-Tintenfisch. Er kommt direkt auf uns zu und will uns sein frisch geschossenes Geglibber verkaufen. Baaaaa!!!

 

Montag, 18.8.

 

Ein bisschen Kultur muss sein!!!

 

Wir fahren heute über einen großen Damm nach Sète, und dann weiter nach Aigues Mortes. Hier sehen wir uns die Altstadt an und drehen eine komplette Rund über die komplett erhaltene römische Stadtmauer.

 

 

Am Nachmittag machen wir einen Zwischenstopp in Les Beaux. Und klettern den schweißgebadet den Fußweg zum Felsendorf hoch.

 

 

Dann geht es weiter nach St. Rémy de Provence. Wir übernachten außerhalb des Ortes direkt unter einem römischen Torbogen. Hinter uns wachsen jede Menge Olivenbäume. Wir sind mitten in der Provènce.

 

 

Deshalb werden wir auch abends von gefährlichen Skorpionen angegriffen.

 

Dientag, 19.8.

 

Ein Tag in der Stadt der Stadt der Rückwärtsläufer

 

Heute fahren wir nach Avignon und stellen unser Wohnmobil finden einen super Campingplatz direkt am Ufer der Rhone. Von hier aus können wir locker zu Fuß in die Altstadt gehen. In Avignon ist im Sommer vor allem abends richtig was los. Ein Straßencafé neben dem anderen und jede Menge Gaukler, Artisten und Faxenmacher.

 

 

Mittwoch, 20.8.

 

Durch die französischen Alpen

 

Wir fahren heute eine erste Teilstrecke zurück Richtung Norden. Von Avignon aus geht es über Montelimar, Valènce und Chambéry zum Lac d’Annecy. Für die Abfahrt vom Pass zum See hinunter packen wir unser Mountainbike an Bord aus und einer von uns fährt damit die Serpentinen runter.

 

 

Hier ist es superschön und wir machen zwei Übernachtungen auf einem Campingplatz.

 

 

Donnerstag, 21.8.

 

Relaxen am See

 

Relaxen am See von Annecy, abends im Restarant das schlechteste Steak meines Lebens gehabt. Die Franzosen können eben besser mit Fisch umgehen.

 

Freitag, 22.8.

 

Back home!!!

 

Heute fahren wir über Genf, Lausanne, Bern, Basel, Freiburg und Karlruhe nach Speyer. Es ist schon spät und wir sind müde vom Fahren. Deshalb bleiben wir für eine Nacht in Speyer. Das hat sich gelohnt. Wir waren abends auf einem Weinfest noch einen trinken.

 

Samstag, 23.8.

 

Letzte Etappe

 

Morgens machen wir einen kurzen Abstecher zu den Oldtimern ins Technikmuseum. Nachmittags sind wir wieder zu Hause. Schade!!!


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